- Google Chrome hat ein Notfallupdate erhalten, um sechs Sicherheitslücken zu beheben, darunter eine zuvor ausgenutzte Zero-Day-Sicherheitslücke.
- Der Hauptfehler, CVE-2025-6558, betrifft die ANGLE- und GPU-Komponenten und ermöglicht Angriffe durch den einfachen Besuch einer bösartigen Website.
- Das Update ist für Windows, macOS und Linux verfügbar; auch andere Chromium-basierte Browser sind anfällig.
- Um Sicherheitsrisiken zu vermeiden, wird empfohlen, Ihren Browser so schnell wie möglich manuell zu aktualisieren.

In den letzten Tagen ist die Sicherheit beim Surfen erneut zu einem zentralen Anliegen geworden, insbesondere für diejenigen, die Google Chrome täglich verwenden. Google hat ein Notfall-Update veröffentlicht für seinen beliebten Browser. Ziel ist es, bis zu sechs Schwachstellen zu beheben, darunter eine kritische Schwachstelle, die bereits in realen Angriffen ausgenutzt wird. Solche Situationen verdeutlichen die ständige Spannung zwischen Softwareentwicklern und Cyberkriminellen, bei der es auf schnelles Handeln ankommt.
Die schwerwiegendste Schwachstelle, identifiziert als CVE-2025-6558, betrifft direkt die Grafikkomponenten ANGLE und GPU. Es handelt sich um einen Fehler im externen Datenmanagement, der es einem Angreifer ermöglichen würde, gefährlichen Code auf Ihrem Computer auszuführen, ohne etwas herunterzuladen, indem er einfach auf eine manipulierte Webseite zugreift. Diese Art von „Flucht aus dem Sandkasten“ durchbricht die Isolierung, die Ihr System normalerweise vor dem Browser selbst schützt, wodurch persönliche Informationen und die Integrität des Geräts gefährdet werden können.
Technische Details und andere behobene Fehler

Die Gefahr von CVE-2025-6558 Das Problem besteht darin, dass Angreifer diese Schwachstelle ausnutzen können, um nicht autorisierte Aktionen auszuführen, selbst ohne dass der Benutzer über das Laden einer Webseite hinaus eine Interaktion durchführen muss. Google-Experten für Bedrohungsanalyse Sie haben dieses Problem erkannt und das Unternehmen umgehend benachrichtigt, damit eine Lösung vorbereitet wird.
Neben dieser Sicherheitslücke behebt der von Google veröffentlichte Patch fünf weitere gravierende Mängel. Die wichtigsten sind Fehler im Speichermanagement und in der JavaScript-Engine (CVE-2025-6555), in der internen Kommunikation zwischen Prozessen und in der gleichzeitigen Eingabe in grafische Systeme sowie spezifische Probleme im Kommunikationsmodul (Mojo). Einige dieser Sicherheitslücken könnten die Ausführung von Remotecode oder Systemstörungen ermöglichen, was die Risiken erhöht, wenn die Software nicht aktualisiert wird.
Der Zero-Day-Fehler – also ein Fehler, der öffentlich unbekannt ist, bis er ausgenutzt und ein Patch veröffentlicht wird – ist besonders besorgniserregend, weil Es gibt keine vorherige Verteidigung Über das sofortige Update hinaus. Offiziellen Google-Quellen zufolge bleiben technische Details geheim, bis die meisten Nutzer das Update installiert haben, um weitere Angriffskampagnen zu verhindern.
Aktualisieren Sie Chrome und andere Chromium-basierte Browser

Um sich vor diesen Bedrohungen zu schützen, ist es Überprüfen Sie unbedingt Ihre BrowserversionDas Update ist für Windows- und macOS-Benutzer auf den Versionen verfügbar 138.0.7204.157 und 138.0.7204.158und für Linux in der Version 138.0.7204.157Sie können das Update prüfen und erzwingen, indem Sie im Chrome-Einstellungsmenü auf „Hilfe“ und dann auf „Über Google Chrome“ klicken. Wenn Sie noch nicht über die neueste Version verfügen, lädt der Browser den Patch automatisch herunter und installiert ihn. Ein Neustart ist erforderlich, um den Vorgang abzuschließen. Hier erfahren Sie auch, wie Sie die neueste Version von Chrome prüfen und sicherstellen, dass Sie die neueste Version installiert haben.
Um über die Befehlszeile in Windows zu aktualisieren, können Sie den Befehl verwenden Winget-Upgrade von Google Chrome.exe, was den Download und die Installation des Patches beschleunigt. Vergessen Sie auch nicht, dass Erweiterungen in Chrome verwalten kann Ihnen dabei helfen, sicherer zu surfen und sich vor Sicherheitslücken zu schützen.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass andere Chromium-basierte Browser, wie Microsoft Edge, Opera, Brave und Vivaldi, nutzen dieselbe Engine und sind ebenfalls anfällig. Es ist ratsam, die von den Entwicklern veröffentlichten Updates aufmerksam zu verfolgen und diese so schnell wie möglich anzuwenden, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Auf Android-Geräten wird das Update über den Google Play Store bereitgestellt. Obwohl es nicht manuell erzwungen werden kann, empfiehlt es sich, regelmäßig nach ausstehenden Updates zu suchen und den Patch zu installieren, sobald er verfügbar ist.
Bedeutung von Sicherheitspatches und was Sie nicht ignorieren können
Dieser Vorfall zeigt, dass Halten Sie Ihren Browser auf dem neuesten Stand Es ist nicht nur wichtig, die Leistung zu verbessern. Viele Nutzer neigen dazu, Updates aufzuschieben, weil sie denken, sie würden nur geringfügige Verbesserungen bringen. Tatsächlich sind sie jedoch die erste Verteidigungslinie gegen Angriffe, die persönliche Daten oder sogar das gesamte Betriebssystem gefährden können. Die Existenz von Zero-Day-Schwachstellen wie der aktuellen zeigt, dass die Sicherheit ständig gefährdet ist.
Google hat seine internen Prozesse zur Fehlererkennung verstärkt und verstärkt automatisierte Tools eingesetzt, um Code zu überprüfen und Bedrohungen zu erkennen, bevor sie ausgenutzt werden können. Sie können auch lernen, wie Sie Google Chrome reparieren, wenn es sich nicht öffnen lässt um Probleme zu lösen, die durch Schwachstellen entstehen.
Cyberkriminelle entwickeln sich rasant weiter und finden neue Wege, Sicherheitslücken auszunutzen, bevor diese behoben werden. Schnelles Reagieren auf offizielle Warnungen und die unverzügliche Aktualisierung von Software ist heute unerlässlich – sowohl für Privatnutzer als auch für Unternehmen, die auf digitale Sicherheit angewiesen sind.
Überprüfen Sie daher am besten Ihre Browserversion, aktualisieren Sie sie umgehend und achten Sie auf zukünftige Sicherheitsbenachrichtigungen. Diese Maßnahmen können den Unterschied zwischen einem geringfügigen Vorfall und einer schwerwiegenden Datenschutzverletzung ausmachen.